Arbeitszeitmodelle, die zu Ihren Teams passen.
Vollzeit, Teilzeit oder vier Arbeitstage pro Woche: tik hinterlegt geplante Arbeitsstunden je Wochentag und weist das passende Modell zeitlich gültig zu. So erhalten Zeiterfassung, Urlaubskonten und Reporting eine gemeinsame Grundlage für die erwartete Arbeitszeit.
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Aus einer Vereinbarung wird eine nutzbare Zeitplanung
- 01
Modell definieren
Legen Sie Wochenstunden und die Verteilung auf Arbeitstage fest.
- 02
Personen zuweisen
Bestimmen Sie den Gültigkeitszeitraum der Zuweisung.
- 03
Kalender einbeziehen
Arbeitstage und regionale Besonderheiten prägen die Sollzeit.
- 04
Ergebnisse nutzen
Verwenden Sie die Grundlage in Zeitkonto, Urlaub und Reporting.
Was ein Arbeitszeitmodell in tik beschreibt
Ein Arbeitszeitmodell hält fest, wie viel Arbeitszeit für eine Person vorgesehen ist und auf welche Wochentage sie sich verteilt. Dazu gehören Name, Beschreibung, Wochenstunden und tägliche Sollstunden. Ergänzende Einstellungen umfassen den hinterlegten Jahresurlaubsanspruch und konfigurierte Pausenregeln.
Modelle lassen sich als Standard-, Schicht- oder flexibles Modell kennzeichnen. Die konkrete Planungsgrundlage bilden dabei die hinterlegten Tages- und Wochenstunden. Aus dieser Typbezeichnung allein ergibt sich noch kein automatisch erzeugter, mehrwöchiger Schichtplan.
Die Tagesstunden beschreiben eine Dauer, nicht automatisch einen festen Beginn und ein festes Ende. Acht Sollstunden am Montag bedeuten also zunächst acht geplante Arbeitsstunden. Die tatsächlichen Uhrzeiten werden im Zusammenhang mit der Zeiterfassung und den dafür geltenden betrieblichen Regeln behandelt.
Vollzeit, Teilzeit und Vier-Tage-Woche konkret abbilden
Die Verteilung auf Wochentage macht den Unterschied zwischen Modellen mit ähnlichen Wochenstunden deutlich. Eine Teilzeitkraft kann an fünf Tagen kürzer arbeiten oder ihre Stunden auf weniger Tage konzentrieren. Für Buchungserwartung und Abwesenheitstage sind das unterschiedliche Ausgangslagen.
| Beispielmodell | Wochenstunden | Verteilung | Vorgesehene Arbeitstage |
|---|---|---|---|
| Vollzeit | 40 Stunden | Montag bis Freitag je 8 Stunden | 5 |
| Teilzeit | 30 Stunden | Montag bis Freitag je 6 Stunden | 5 |
| Vier-Tage-Woche | 32 Stunden | Montag bis Donnerstag je 8 Stunden | 4 |
| Individuelle Teilzeit | 24 Stunden | Montag 8, Dienstag 8, Donnerstag 8 Stunden | 3 |
Diese Beispiele sind frei gewählte Konfigurationen. Auch andere Verteilungen sind möglich. Entscheidend ist, dass die Summe der Tagesstunden zu den Wochenstunden passt und arbeitsfreie Tage entsprechend hinterlegt sind. Die Eingabe prüft diese Zusammenhänge.
Zeitmodelle mit Beginn und Ende zuweisen
Ein Modell wird einer Person für einen bestimmten Zeitraum zugeordnet. Der Beginn legt fest, ab welchem Datum die Vereinbarung gelten soll; ein optionales Ende begrenzt sie. Zeiträume dürfen sich bei derselben Person nicht überschneiden. Direkt anschließende Zuweisungen sind dagegen möglich.
Damit lassen sich Vertragsänderungen vorbereiten: Bis Ende September gilt eine 40-Stunden-Woche, ab Oktober eine 30-Stunden-Woche. Der historische Zeitraum behält seine eigene Grundlage, während die neue Planung ab dem vereinbarten Termin greift. Auch eine zeitlich befristete Teilzeit lässt sich über entsprechende Zuweisungen darstellen.
Für HR: Eine Änderung muss nicht am Stichtag aus dem Gedächtnis nachgetragen werden. Für Auswertungen: Ein Bericht über beide Zeiträume kann die jeweils gültige Planung verwenden. Voraussetzung sind vollständig und passend gepflegte Zuweisungen.
Vorlagen nutzen und individuelle Vereinbarungen hinterlegen
Wiederverwendbare Modelle eignen sich für häufige Vereinbarungen im Unternehmen. Die Mitarbeiteranlage kann auf bestehenden Grundlagen aufbauen und individuelle Wochen- beziehungsweise Tagesstunden berücksichtigen. So muss für identische Vereinbarungen nicht unnötig eine eigene Modellvariante gepflegt werden.
Bei individuellen Eingaben wird die Übereinstimmung zwischen Wochenumfang und Tagesverteilung geprüft. Das verhindert eine widersprüchliche Grundlage, bei der beispielsweise 30 Wochenstunden angegeben sind, die einzelnen Tage aber zusammen 40 Stunden ergeben.
In der Modellübersicht sehen Verantwortliche die wichtigsten Angaben und die zugewiesenen Mitarbeitenden. Ein klares Namensschema wie „Teilzeit 30 h · Mo–Fr“ erleichtert die Auswahl. Bei besonderen Varianten hilft eine Beschreibung, den fachlichen Zweck auch später noch nachzuvollziehen.
Feiertage, Sondertage und Arbeitstagtausch berücksichtigen
Die tägliche Sollzeit ergibt sich aus mehr als der allgemeinen Wochenstundenzahl. Der Wochentag, das zugewiesene Modell und der regionale Feiertagskontext gehören zusammen. Hinterlegte Sondertage können die Planung reduzieren; ein wirksamer Arbeitstagtausch kann verändern, welcher Tag als Arbeitstag behandelt wird.
Eine Person mit freiem Freitag hat an diesem Tag eine andere Buchungserwartung als eine Person mit einer Fünf-Tage-Woche. Fällt auf einen vorgesehenen Arbeitstag ein berücksichtigter Feiertag, muss dieser Kalenderkontext ebenfalls in die Berechnung einfließen.
tik führt diese Grundlagen in den zugehörigen Zeit- und Abwesenheitsberechnungen zusammen. Für verlässliche Ergebnisse sollten deshalb neben dem Modell auch regionale Zuordnungen und wirksame Änderungen der Arbeitstage korrekt gepflegt sein.
Urlaubstage anhand der Arbeitsverteilung verstehen
Gleiche Wochenstunden bedeuten nicht automatisch gleiche Arbeitstage. Für eine zusammenhängende Abwesenheit ist relevant, an welchen Tagen die Person tatsächlich arbeiten sollte. Ein Montag-bis-Freitag-Zeitraum umfasst bei vier vorgesehenen Arbeitstagen eine andere Anzahl wirksamer Tage als bei fünf.
Der hinterlegte Urlaubsanspruch und die konkrete Tagesbewertung sollten deshalb gemeinsam geprüft werden. Bei einer Vertragsänderung kann neben der Stundenzahl auch die Verteilung der Arbeitstage wechseln. Die erforderliche fachliche Anpassung des Anspruchs bleibt Teil der Personalverwaltung.
Das Abwesenheitsmanagement verwendet die Arbeitszeit- und Kalendergrundlage zur Einordnung der wirksamen Tage. So ist ein Urlaubsantrag mit dem tatsächlichen Beschäftigungsmodell verbunden.
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Eine Sollzeitbasis für Zeitkonto, Reporting und KUG
Die gültige Planung prägt mehrere Funktionen. In der Zeiterfassung bildet sie den Vergleich zu den erfassten Stunden. Das Reporting nutzt sie unter anderem für erwartete Tage und Sollstunden. Bei Kostenstellen fließt zusätzlich die zeitlich gültige prozentuale Verteilung ein.
Auch die Vorbereitung einer KUG-Abrechnung beginnt mit den für den Monat vorgesehenen Stunden. Wenn bereits diese Grundlage nicht zur Beschäftigung passt, ist ein nachgelagerter Soll-Ist-Vergleich schwer einzuordnen. Ein sauber gepflegtes Modell spart deshalb Rückfragen an mehreren Stellen.
Änderungen können außerdem einen laufenden Freigabeprozess betreffen, wenn sie dessen geprüfte Grundlage verändern. Zeitmodelle sind damit ein fachlicher Bestandteil des gesamten Ablaufs und sollten mit entsprechend klarer Verantwortung gepflegt werden.
So prüfen Sie Ihre Zeitmodelle vor dem Start
Starten Sie mit den Vereinbarungen, die den größten Teil Ihrer Belegschaft abdecken. Ergänzen Sie anschließend die abweichenden Tagesverteilungen. Prüfen Sie für jede Variante eine reguläre Woche, einen Feiertag, eine Abwesenheit und einen Modellwechsel.
Eine verlässliche Sollzeit setzt eine passende Zuweisung voraus. Die Administration sollte deshalb auch Lücken und auslaufende Zeiträume im Blick behalten. Vorgesehene Automatismen für Standardzuweisungen hängen vom eingerichteten Betrieb der Anwendung ab und ersetzen keine fachliche Prüfung der Verträge.
Im kostenlosen Test können Sie Ihre häufigsten Modelle mit wenigen Beispielpersonen durchspielen. Anschließend sehen Sie in Reporting und Kostenstellenverteilung, wie die Planung in den täglichen Daten weiterwirkt.
Sie fragen.
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Die wichtigsten Antworten rund um tik und Ihren Einstieg.
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Kann Teilzeit auf drei, vier oder fünf Tage verteilt werden?
Ja. Die vorgesehenen Stunden werden je Wochentag hinterlegt. Dadurch lassen sich unterschiedliche Verteilungen mit derselben oder einer anderen Wochenstundenzahl abbilden.
Kann ich einen zukünftigen Wechsel schon vorbereiten?
Ja. Zuweisungen haben einen Beginn und optional ein Ende. Aufeinanderfolgende Modelle lassen sich dadurch zeitlich vorbereiten; sich überschneidende Zuweisungen werden verhindert.
Legt ein Zeitmodell feste Uhrzeiten für den Arbeitsbeginn fest?
Die Tagesstunden beschreiben zunächst die geplante Dauer. Daraus folgt nicht automatisch eine feste Uhrzeit für Arbeitsbeginn oder Arbeitsende.
Erzeugt der Modelltyp Schicht einen rollierenden Dienstplan?
Die Typauswahl allein erzeugt keinen automatisch wechselnden, mehrwöchigen Dienstplan. Die beschriebenen Zeitmodelle arbeiten mit den hinterlegten Wochen- und Tagesstunden.
Wo wirken sich Zeitmodelle neben der Zeiterfassung aus?
Sie bilden eine Grundlage für Abwesenheitstage, Sollzeiten, Reporting, Kostenstellen-Sollstunden und die KUG-Vorbereitung. Relevante Änderungen können auch eine laufende Freigabegrundlage beeinflussen.
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