Reporting & Exporte

Zeiterfassung auswerten: Reporting und Exporte für HR

Aus Zeitdaten werden fundierte Entscheidungen.

Wie vollständig ist die Zeiterfassung? Wo weichen Ist- und Sollzeiten voneinander ab? Welche Arbeitszeit entfällt auf welche Kostenstelle? Das tik-Reporting verbindet Kennzahlen mit den zugrunde liegenden Daten und hilft HR und Geschäftsführung, gezielt nachzufassen.

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tik-Reporting mit Krankenquote, Buchungsquote, fehlenden Tagen, Arbeitsstunden und Kostenstellenübersicht Ansicht vergrößern
Die Buchungsquote zeigt zwei fehlende Tage; die Kostenstellenübersicht stellt Soll und Ist gegenüber · fiktive Beispieldaten

Vom Überblick zur konkreten Maßnahme

  1. 01

    Zeitraum wählen

    Legen Sie fest, welche Periode und Personen Sie betrachten.

  2. 02

    Kennzahlen einordnen

    Prüfen Sie Buchungsstand, Stunden und Abwesenheiten im Kontext.

  3. 03

    Details aufrufen

    Gehen Sie auffälligen Tagen oder Kostenstellen gezielt nach.

  4. 04

    Daten weitergeben

    Nutzen Sie den für Ihren Folgeprozess passenden Export.

Tariforientierung

Welche Funktionen sind in welchem Tarif enthalten?

tik Basis, tik Plus, tik Pro

  • Stunden, Salden und Buchungsstände auswerten
  • Zeitdaten als CSV exportieren

tik Plus, tik Pro

  • Vergleiche nach Zeitraum, Abteilung und Mitarbeitenden
  • Monatsjournal als PDF und DATEV-orientierte CSV
Tarife und Preise vergleichen

Ein gemeinsamer Überblick für HR und Führung

Das Reporting bündelt Arbeitsstunden, Buchungsquote, fehlende Tage, Krankenquote und weitere Übersichten für einen ausgewählten Zeitraum. Ein Mitarbeiterfilter grenzt den betrachteten Personenkreis ein. So können Sie zunächst die Entwicklung im Gesamtüberblick betrachten und anschließend einzelne Auffälligkeiten bearbeiten.

Für HR steht häufig die Datenqualität vor dem Monatsabschluss im Mittelpunkt: Sind erwartete Buchungen vorhanden? Welche Tage müssen geklärt werden? Für die Geschäftsführung und Verantwortliche einzelner Bereiche ist der Soll-Ist-Vergleich interessant: Wie verteilen sich Arbeitsstunden, und wo entstehen Abweichungen?

Die Zahlen beziehen sich immer auf den gewählten Zeitraum und den erlaubten Zugriffsumfang. Eine Teamansicht und eine unternehmensweite Ansicht können deshalb unterschiedliche Ergebnisse zeigen, obwohl beide auf denselben erfassten Daten beruhen.

Was die einzelnen Kennzahlen tatsächlich aussagen

Eine Kennzahl hilft erst dann bei Entscheidungen, wenn ihre Grundlage klar ist. tik bezieht für die zeitbezogenen Kennzahlen die vorgesehenen Arbeitstage ein. Welche Tage erwartet werden, ergibt sich unter anderem aus Zeitmodellen und dem jeweiligen Kalenderkontext.

Kennzahl Berechnungsgrundlage Wofür sie hilfreich ist
Arbeitsstunden gesamt Im Zeitraum berücksichtigte Arbeitsstunden Umfang der ausgewerteten Zeitdaten erkennen
Buchungsquote Tage mit berücksichtigter Buchung im Verhältnis zu den erwarteten Buchungstagen Vollständigkeit der Erfassung beurteilen
Fehlende Tage Erwartete Buchungstage abzüglich gebuchter Tage Konkreten Klärungsbedarf finden
Durchschnittliche Tagesstunden Gesamtstunden geteilt durch die zugrunde gelegten möglichen Arbeitstage Stundenumfang im Zeit- und Planungskontext einordnen
Krankenquote Krankheitstage im Verhältnis zu den dafür zugrunde gelegten möglichen Arbeitstagen Abwesenheiten im gewählten Zeitraum betrachten

Der Durchschnitt bezieht sich also nicht ausschließlich auf Tage, an denen tatsächlich gebucht wurde. Auch eine hohe Buchungsquote ist für sich genommen keine Leistungsbewertung. Sie beschreibt die Vollständigkeit der vorgesehenen Erfassung.

Zeitmodelle und Abwesenheiten verändern den Bezug

Eine Vier-Tage-Woche erzeugt andere erwartete Arbeitstage als eine Fünf-Tage-Woche. Regionale Feiertage, hinterlegte Sondertage und ein wirksamer Arbeitstagtausch können ebenfalls verändern, welcher Tag als Arbeitstag zählt. Krankheitstage werden bei der erwarteten Buchungspflicht entsprechend berücksichtigt.

Für Personen mit deaktivierter eigener Zeiterfassung verwendet die Auswertung eine besondere Logik: Vorgesehene Arbeitstage können mit den geplanten Stunden als gebucht berücksichtigt werden. Solche Werte sind deshalb nicht ausschließlich aus manuell erfassten Ist-Buchungen zusammengesetzt.

Für eine belastbare Interpretation: Vergleichen Sie ähnliche Personenkreise und prüfen Sie bei Auffälligkeiten das zugewiesene Zeitmodell, den Zeitraum und den Erfassungsmodus. Der gleiche Prozentwert kann bei unterschiedlichen Arbeitszeitverteilungen eine andere Ausgangslage beschreiben.

Von einer auffälligen Zahl zum konkreten Tag

Die Detailansichten helfen dabei, aus einer Kennzahl eine bearbeitbare Aufgabe zu machen. Fehlende Buchungen lassen sich nach Person und Datum auflösen. Auch Krankheitstage können im jeweils zugänglichen Personenkreis näher betrachtet werden.

Damit muss HR eine unvollständige Buchungsquote nicht durch manuelles Durchgehen sämtlicher Mitarbeiterkalender erklären. Stattdessen können die betroffenen Tage gezielt geprüft werden: Fehlt eine Zeiterfassung? Ist eine Abwesenheit noch offen? Stimmt die Arbeitszeitzuweisung für diesen Zeitraum?

Eine sinnvolle Routine vor dem Monatsabschluss ist daher: Zeitraum einstellen, fehlende Tage prüfen, Rückfragen klären und erst danach die abschließende Freigabe vornehmen. Das Reporting unterstützt die Vorbereitung; die formale Entscheidung erfolgt in den Freigabeprozessen.

Soll- und Iststunden je Kostenstelle vergleichen

Die Kostenstellenauswertung stellt zugeordnete Arbeitsstunden den geplanten Stunden gegenüber. Je Kostenstelle lassen sich die beteiligten Mitarbeitenden und ihre Beiträge genauer betrachten. Saldo und Erfüllung helfen dabei, Abweichungen einzuordnen.

Die Sollwerte berücksichtigen die zeitlich gültige Kostenstellenzuordnung und das Arbeitszeitmodell. Wenn eine Person ihre Arbeitszeit auf mehrere Kostenstellen verteilt, soll deshalb nicht jeder Bereich die vollständige Wochenarbeitszeit als Soll erhalten.

Beispiel: Bei einer 40-Stunden-Woche und einer Zuordnung von 75 Prozent zur Entwicklung und 25 Prozent zur Verwaltung entfallen in einer regulären Woche rechnerisch 30 beziehungsweise 10 Sollstunden auf diese Bereiche. Die tatsächlichen Buchungen können davon abweichen. Genau dieser Vergleich macht die Verteilung sichtbar. Wie die Zuordnung und automatische Aufteilung funktionieren, erklärt die Kostenstellenseite.

Der Berichtsumfang folgt der Verantwortung

Reporting und Export sind getrennte Berechtigungen. Wer eine Auswertung sehen darf, erhält damit nicht automatisch das Recht, Daten herunterzuladen. Zusätzlich begrenzen Rolle, Organisationsstruktur und aktivierte Module den zugänglichen Umfang.

Administrativ berechtigte HR-Verantwortliche können den entsprechend freigegebenen Unternehmensumfang betrachten. Führungskräfte arbeiten mit ihrem erlaubten Mitarbeiterkreis. Kostenstellenverantwortliche erhalten einen auf ihre Kostenstellen bezogenen Ausschnitt; daraus entsteht kein allgemeiner Zugriff auf sämtliche HR-Kennzahlen der zusätzlich betroffenen Personen.

Das ist besonders für bereichsübergreifende Zusammenarbeit nützlich. Eine Person kann Zeit für eine fremde Kostenstelle buchen, ohne dass die dafür Verantwortlichen dadurch automatisch alle persönlichen Auswertungsdaten erhalten. Zugriffsrechte sollten deshalb entlang der tatsächlichen Aufgaben eingerichtet werden.

Welche Exporte für welchen Zweck vorgesehen sind

Die Exportübersicht bietet unterschiedliche Wege zur Weiterverarbeitung. Beim CSV-Zeitdatenexport wählen Sie einen Zeitraum und können den Mitarbeiterkreis eingrenzen. Ein Abruf umfasst maximal 366 Tage. Das eignet sich für eine eigene Tabellenanalyse oder die abgestimmte Übernahme in einen Folgeprozess.

Export Zweck Bei der Verwendung beachten
Zeitdaten als CSV Daten außerhalb von tik weiterverarbeiten Zeitraum, Personen und Zielformat abstimmen
DATEV-orientierte CSV Grundlage für einen abgestimmten Bewegungsdatenimport Lohnarten und konkretes Importformat mit der Lohnabrechnung prüfen
Monatsjournal als PDF Einen konkreten Monatsstand dokumentieren Status und Freigabe des Monats berücksichtigen
KUG-Dokumentenpaket Unterlagen zur Kurzarbeitergeldabrechnung vorbereiten Stammdaten, Berechnungsjahr und Freigaben prüfen

Der als DATEV bezeichnete Export ist eine vereinfachte CSV mit Personalnummer, Datum, Lohnart und Wert. Er ist keine zertifizierte DATEV-Direktanbindung. Die Eignung und die Lohnartenzuordnung müssen für Ihren konkreten Abrechnungsablauf abgestimmt werden. Die KUG-Funktion erläutern wir wegen ihrer zusätzlichen Berechnungen und Unterlagen separat.

tik-Exportübersicht mit Datums- und Mitarbeiterfiltern für CSV und DATEV sowie dem Beginn der KUG-Auswahl Ansicht vergrößern
Zeitraum, Personenkreis und Ausgabeformat gezielt festlegen · fiktive Beispieldaten

Ein Monatsstand: prüfen, klären und weiterverwenden

Die folgende echte Produktansicht enthält ausschließlich fiktive Daten. Sie zeigt den laufenden September 2026 mit Stand vom 10. September, keinen abgeschlossenen Gesamtmonat und keine heruntergeladene Exportdatei. Sichtbar sind 64 gebuchte Stunden bei 64 Sollstunden bis zu diesem Stand sowie die einzelnen Tagesbuchungen.

Schritt Prüfung und Ergebnis im Beispiel
Tagesbuchung prüfen Am 10. September stehen 08:00 bis 16:30 Uhr, 30 Minuten Pause und 08:00 Stunden Arbeitszeit. Die Buchung lässt sich mit dem tatsächlichen Arbeitstag abgleichen.
Monatsstand einordnen Die angezeigten 64:00 Stunden passen zum dargestellten Soll von 64:00 Stunden. Das ist der bisherige Monatsstand; spätere Tage sind damit noch nicht geprüft.
Offene Punkte klären Eine passende Buchungssumme allein bestätigt keine vollständige Erfassung. Verantwortliche prüfen zusätzlich fehlende Tage, Abwesenheiten und das gültige Arbeitsmodell.
Ergebnis weiterverwenden Nach Klärung und den erforderlichen Freigaben steht ein geprüfter Monatsstand zur Verfügung. Das Monatsjournal als PDF dokumentiert ihn; CSV-Zeitdaten eignen sich für eine eigene Weiterverarbeitung.

Der sichtbare Gleitzeitstand ist eine eigene Kontoinformation und nicht mit den Stunden des ausgewählten Monats gleichzusetzen. Berichtsansicht, Monatsjournal und CSV haben jeweils ihren Zweck; die verfügbaren Ausgaben und Tarifunterschiede finden Sie oben im Exportvergleich.

Für eine individuell entwickelte Weiterverarbeitung kann Ihre IT außerdem die freigegebenen Datenzugriffe der tik-API prüfen. API und interaktive Exporte haben unterschiedliche Berechtigungen.

Zeitübersicht September 2026 mit 64 gebuchten von 64 Sollstunden, Gleitzeitstand und täglichen Einzelbuchungen Ansicht vergrößern
Laufender Monatsstand am 10. September: Tagesbuchungen und bisherige Monatsstunden gemeinsam prüfen · fiktive Beispieldaten
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Alle Fragen zu tik

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Wie werden fehlende Tage ermittelt?

tik vergleicht die erwarteten Buchungstage mit den Tagen, für die eine berücksichtigte Buchung vorliegt. Zeitmodelle, Kalenderregeln und Abwesenheiten beeinflussen die Erwartung. Details lassen sich nach Person und Tag prüfen.

Ist die durchschnittliche Tagesarbeitszeit ein Durchschnitt nur der gebuchten Tage?

Nein. Die Gesamtstunden werden auf die dafür zugrunde gelegten möglichen Arbeitstage bezogen. Die Kennzahl sollte deshalb zusammen mit Zeitmodell und Buchungsquote betrachtet werden.

Können Kostenstellenverantwortliche alle Personaldaten sehen?

Nein. Eine Verantwortung für Kostenstellen eröffnet den dafür vorgesehenen Berichtsausschnitt. Sie führt nicht automatisch zu einem vollständigen HR-Reporting für alle Personen mit Buchungen auf diesen Kostenstellen.

Darf jede Person mit Reporting-Zugriff auch exportieren?

Nein. Reporting und Datenexport werden über getrennte Berechtigungen gesteuert. Für besondere Abrechnungsfunktionen können zusätzliche Rechte erforderlich sein.

Ist der DATEV-Export eine fertige Direktanbindung?

Nein. Es handelt sich um eine vereinfachte, DATEV-orientierte CSV. Zielformat und Lohnarten müssen mit dem konkreten Lohnabrechnungsprozess abgestimmt werden.

Ihr Ablauf im Praxistest

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Erfassen Sie Buchungen und Abwesenheiten für einen Musterzeitraum. Prüfen Sie offene Tage, Soll- und Iststunden und wählen Sie danach mit der zuständigen Person die benötigte Ausgabe für Ihren Folgeprozess.

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